Dr. Bettina Wehner
Dr. Bettina Wehner
Dr. Bettina Wehner
roter Punkt
Kindheit, Schule, Jugend
Geboren am 26.7.1940 in
Lüneburg, kam ich dort
Ostern 1947 in die Grund-
schule, nach vier Jahren
aufs Gymnasium, die
Wilhelm-Raabe-Schule, wo
ich 1960 das Abitur machte.

Studium und Beruf
Ab Wintersemester 1960 studierte ich an der Universität Hamburg Literaturwissenschaft, Germanistik und Geschichte und legte im Sommersemester 1965 mein Staatsexamen für das Höhere Lehramt ab. Anschließend arbeitete ich bis 1967 an meiner Doktorarbeit über romantische Lyrik weiterhin an der Universität Hamburg. Oktober 1967 trat ich den Referendardienst am Gymnasium an; in die Referendarzeit fiel auch meine Doktorprüfung im Sommerhalbjahr 1968. Das zweite Staatsexamen machte ich ein Jahr später. Die Referendarzeit mitgerechnet, begann im Herbst 1967 meine fast 38 Jahre währende Berufszeit als Lehrerin in den Fächern Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde. Am 31. Juli 2005 wurde ich mit 65 Jahren als Oberstudienrätin pensioniert.
Dr. Bettina Wehner mit ihrer letzten Schulklasse    Dr. Bettina Wehner beim Schullauf

Schwerpunkte
Mein Leben drehte sich lange um meine mittlerweile erwachsenen Söhne und die Arbeit mit Jugendlichen, viele Jahre am Ernst Schlee-Gymnasium in Groß Flottbek und am Gymnasium Finkenwerder. Dieser häusliche wie berufliche Schwerpunkt füllte die Tage. Musische Interessen gerieten an den Rand – weniger die Literatur, die für mich auch in meiner Arbeit als Deutschlehrerin immer im Zentrum stand, als die Musik und das eigene Musizieren.
Söhne von Dr. Bettina Wehner    Dr. Bettina Wehner Gegen Ende meiner Berufsarbeit trat ich der SPD bei und wurde (2004) zugewählte Bürgerin im Umwelt- und im Integrationsausschuss der Altonaer Bezirksversammlung. 2007/8 kandidierte ich für diese Versammlung selbst, wurde gewählt und engagierte mich besonders im Ausschuss für Kultur und Bildung, im Grünausschuss und im Sozialausschuss (bis März 2011).

Parteiarbeit
Von 2002 bis 2010 arbeitete ich aktiv in der SPD, um mich für soziale Gerechtigkeit, Bildung für alle, demokratische Mitbestimmung und ehrlichen Umgang miteinander einzusetzen. Diesen Werten habe ich als Lehrerin immer zu entsprechen versucht – mit dem guten Gefühl, dass die Schüler es mir dankten. Sehr bald nach meinem Eintritt in die SPD wurde ich Mitglied des Vorstands in Flottbek-Othmarschen; von 2008 bis Ende 2010 war ich dort stellvertretende Vorsitzende. Am 6. Mai 2011 erklärte ich nach achteinhalb Jahren Mitgliedschaft meinen Austritt.

Gewerkschaft
Seit den 80er Jahren bin ich Mitglied der GEW. Der Lehrergewerkschaft verdanke ich über viele Jahre die Teilnahme an den wunderbarsten Diskussionen, und an den ödesten, dazu viele Freundschaften. Jetzt arbeite ich im Vorstand der Betriebsgruppe Ruheständler und bin Delegierte für den Hamburger Gewerkschaftstag.